Irouléguy: Rotwein aus dem französischen Baskenland

Die AOC Irouléguy zählt mit 200 ha zu den kleinsten Südwestfrankreichs. Auf terrassierten Hanglagen bis zu einer Höhe von rund 400 m werden kraftvolle, von der Stuktur her mit Madiran durchaus vergleichbare Rotweine, Roséweine und recht eigenwillige Weißweine erzeugt. Der Mignaberry basiert auf 60% Tannat, 30% Cabernet franc und 10% Cabernet Sauvignon, wird 3 Wochen auf der Maische vergoren und in Barriques ausgebaut (davon 20% in neuem Holz). Tiefdunkel im Glas, Noten von Cassis, Brombeere und Lakritze, im Mund wiederum Waldfrüchte, wirkt noch sehr jugendlich, kompakt und gerbstoffbetont. Für alle Madiran-Liebhaber unbedingt empfehlenswert!

Domaine Mignaberry AOC Irouléguy 2006

Goldmedaille Paris 2008

Madiran: die Kraftprotze aus dem Südwesten

Madiran nennt sich die kleine Appellation im Südwesten Frankreichs mit einer Anbaufläche von rnur und 1.400 ha. Hier enstehen schwere, konzentrierte, tiefdunkle Rotweine aus der lokalen Rebsorte Tannat, begleitet von Cabernet Sauvignon, Cabernet franc und ein wenig Fer Servadou. Mittlerweile können Sie aus rund 40 Madiran-Weinen von 16 Lieferanten Ihre Auswahl treffen. Meine Lieferanten:

Domaine Berthoumieu - Alain Brumont - Domaine Labranche Laffont - Château Viella - Château Barréjat - Domaine Tailleurguet - Domaine du Moulié - Domaine Capmartin - Clos de l'Eglise - Domaine de Maouries - Domaine Damiens - Vignobles Laplace - Patrick Ducournau - Cru du Paradis - Domaine des Bories - Domaine Sergent - Château Peyros

Zum Kennenlernen empfehle ich Ihnen meine rabattierten Probepakete:


12er Madiran-Paket BASIC

bestehend aus jeweils 2 Flaschen folgender Positionen:

(1) Domaine Berthoumieu Le Cadet AOC Madiran 2006
(2) Domaine Labranche Laffont AOC Madiran 2006
(3) Domaine des Bories Tradition AOC Madiran 2006
(4) Domaine Capmartin Tradition AOC Madiran 2007
(5) Domaine de Maouries Coeur de Pyren AOC Madiran 2005
(6) Domaine Berthoumieu Haute Tradition AOC Madiran 2006

Im Paket 76,38 € statt regulär 80,40 € (Ersparnis = 5%) zzgl. Versandkosten

18er Madiran-Paket BASIC

bestehend aus jeweils 2 Flaschen folgender Positionen:

(1) Domaine Berthoumieu Le Cadet AOC Madiran 2006
(2) Domaine Labranche Laffont AOC Madiran 2006
(3) Domaine des Bories Tradition AOC Madiran 2006
(4) Domaine Capmartin Tradition AOC Madiran 2007
(5) Domaine de Maouries Coeur de Pyren AOC Madiran 2005
(6) Domaine Berthoumieu Haute Tradition AOC Madiran 2006
(7) Vignobles Laplace AOC Madiran 2006
(8) Denis Capmartin AOC Madiran 2007
(9) Domaine Sergent AOC Madiran 2006

Im Paket 111,72 € statt regulär 117,60 € (Ersparnis = 5%) zzgl. Versandkosten

12er Madiran-Paket PRESTIGE

bestehend aus jeweils 2 Flaschen folgender Positionen:

(1) Patrick Ducournau Chapelle Lenclos AOC Madiran 2005
(2) Domaine Capmartin Cuvée du Couvent AOC Madiran 2007
(3) Château Bouscassé AOC Madiran 2006
(4) Château Viella Prestige AOC Madiran 2007
(5) Château Montus AOC Madiran 2006
(6) Domaine Capmartin L'Esprit du Couvent AOC Madiran 2006

Im Paket 159,60 € statt regulär 168,00 € (Ersparnis = 5%) zzgl. Versandkosten

18er Madiran-Paket PRESTIGE

bestehend aus jeweils 2 Flaschen folgender Positionen:

(1) Patrick Ducournau Chapelle Lenclos AOC Madiran 2005
(2) Domaine Capmartin Cuvée du Couvent AOC Madiran 2007
(3) Château Bouscassé AOC Madiran 2006
(4) Château Viella Prestige AOC Madiran 2007
(5) Château Montus AOC Madiran 2006
(6) Domaine Capmartin L'Esprit du Couvent AOC Madiran 2006
(7) Clos de l'Eglise Fût de chêne AOC Madiran 2001
(8) Domaine Labranche Laffont Vieilles Vignes AOC Madiran 2006
(9) Patrick Ducournau Chapelle Lenclos AOC Madiran 2001

Im Paket 222,87 € statt regulär 234,60 € (Ersparnis = 5%) zzgl. Versandkosten

100% Tannat aus Uruguay

Herr Mees auf Abwegen? Was sucht er denn in Uruguay? Ganz einfach: auch in Uruguay wird die Tannat-Rebe kultiviert und die Domaine Monte de Luz zählt zu den Besitztümern der Familie Lesgourgues, wie auch Château Peyros (Madiran), Château Laubade (Armagnac) oder Château Haut Selve (Graves, Bordeaux). Somit war die Gelegenheit gegeben, meine Madiran-Bestellung mit einigen Übersee-Flaschen zu ergänzen. In der Nase sehr würzig, Lakritze, Pfefferminze, Mokka und Vollmilchschokolade, im Mund reife, frische Beerenfrüchte, wiederum Schokolade, ausgesprochen mild, weich und entsprechend zugänglich. Stilistisch sicherlich nicht mit Madiran vergleichbar, aber das ist auch ganz gut so. Es handelt sich um einen San José, eine Madiran-Kopie soll gar nicht angestrebt werden.

Domaine Monte de Luz Tannat Reserva DO San José 2007

Süße Verführung aus dem Jurançon

Hierzulande recht unbekannt und entsprechend schwer zu aufzufinden sind die Weine aus der in den Vorläufern der Pyrenäen gelegenen Appellation Jurançon. Dabei sind die Weine in der trockenen oder süßen Variante (keine Botrytis, vielmehr Passerillage = am Stock eingetrocknete Beeren) in der Spitzengastronomie sehr gefragt. Knackig-frisch und mineralisch präsentieren sich die trockenen und sehr langlebigen Weine aus den Rebsorten Gros Manseng und Petit Manseng. Die vorzugsweise aus der kleinbeerigen Petit Manseng gekelterten Süßweine werden im Sauternes-Stil ausgebaut (höhere Alkoholausbeute, Vergärung und Ausbau in Barriques, allerdings ohne malolaktische Gärung) - zu Foie gras ein Traum !

Domaine Bellegarde AOC Jurançon Sec 2008
Domaine Bellegarde La Pierre Blanche AOC Jurançon Sec 2006
Domaine Bellegarde La Pierre Blanche AOC Jurançon Sec 2007
Domaine Bellegarde Cuvée Thibault AOC Jurançon 2005
Domaine Bellegarde Cuvée Thibault AOC Jurançon 2006

88 Punkte für Domaine Sarrabelle

Nach wie vor bevorzuge ich die kräftigeren Rotweinkandidaten der Appellation Gaillac. Das gilt auch für den 2006er Saint-André der Domaine Sarrabelle, vom renommierten Weinmagazin "Wine Advocate" (Verkoster: David Schildknecht) mit 88 Punkten bedacht. Ein reinsortiger Braucol, behutsam in Barriques ausgebaut, kein aufgesetztes Holz, welches Terroir und Rebsortentypizität nicht mehr erkennen lässt. Helle rote Grütze in der Nase, begleitet von fleischigen, auch würzigen Noten (Salbei, Rosmarin). Im Mund sehr ausbalanciert, fruchtig (Himbeere, Erdbeere) und wiederum würzig im soften, vanillig-schokoladigen Abgang.

Domaine Sarrabelle Saint-André AOC Gaillac 2006


Würziges aus der Mini-Appellation Marcillac

Marcillac, eine Mini-Appellation im Zentralmassiv (Département Aveyron) mit einer Fläche von gerade einmal 150 ha, liegt im nordöstlichsten Zipfel Südwestfrankreichs und spielt in der großen, weiten Welt des Weines ... keine Rolle. Grund genug für mich, Ihnen diese Region exemplarisch in flüssiger Form näher zu bringen. Die "Vignerons du Vallon" kultivieren Ihre Rebstöcke an recht steilen Hanglagen bis zu einer Höhe von 400 m auf eisenhaltigen Tonböden (Rougier). Handlese ist hier obligatorisch. Fer Servadou nennt sich die Hauptrebsorte der Region (Cabernet franc, Cabernet Sauvignon und Merlot finden ebenso Verwendung), deren Namen sich von der Eisenhärte des Holzes ableitet. In Marcillac wird sie auch Mansois genannt, in Gaillac ist sie als Braucol bekannt. Prinzipiell zeigt sie Anlagen für kernige, gerbstoffbetonte Weine (zu einem geringen Teil findet sie auch in Madiran-Weinen Verwendung), in Marcillac hingegen bevorzugt man den fruchtig-würzigen Rotweintyp mit wohldosierten Tanninen und moderatem Alkoholgehalt. Die Weine dürfen jung getrunken werden und erreichen nach 3-5 Jahren ihren Höhepunkt, ohne danach merklich nachzulassen. Die Grillsaison hat begonnen, der kräuterwürzige Marcillac freut sich, Ihre Speisen begleiten zu dürfen.

Dornfelder - 65 Monate in Barriques gereift

Ich gebe zu, kein Freund des Dornfelders zu sein! Zahlreichen Preislisten hiesiger Winzer ist zu entnehmen, dass mit dem Dornfelder ein internationaler Rotweintyp geschaffen worden sei. Aha! Doch Farbe allein ist nicht alles (der Dornfelder bringt dies auch bei Erträgen im deutlich dreistelligen Bereich zustande - gemessen in hl/ha). Mittlerweile hat der Hype nach der dunklen Sauerkirsche offenbar ein Ende gefunden, als charmanter Terrassen-Rotwein wird er möglicherweise seinen Platz im Sortiment festigen. Doch ungeachtet meiner allgemeinen Kritik, die sich vielleicht weniger an der Rebsorte an sich, vielmehr an den Vermarktungsstrategien der Winzer richtet, kann ich auch von Erfahrungen berichten, die die Kreuzung aus Helfensteiner und Heroldrebe in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Zu meinen positiven Erfahrungen zähl(t)en mitunter ein 1998er Dornfelder namens Onyx von Rainer Lingenfelder aus Großkarlbach, ein 1998er Dornfelder aus der Turmalin-Reihe vom Weingut Scherner-Kleinhanß aus Flörsheim-Dalsheim oder "Flur 1 Nr. 361" vom VDP-Betrieb Gutzler aus Gundheim (von Wein-Plus mit satten 90 Punkten bewertet). Gut Ding will Weile haben, sagt ein altes Sprichwort. Das trifft wohl auch auf den 2003er Dornfelder vom Weingut Milch zu. Seit Frühjahr 2009 bietet Karl-Hermann Milch diese Rotwein-Kuriosität an: einen 65 Monate in Barriques ausgebauten Dornfelder. Mit den Jahrgängen 2001 und 2002 hatte Milch bereits bewiesen, dass er ein gutes Händchen für die wohl populärste, deutsche, rote "Neuzüchtung" hat. Denn ohne massive Ertragsbegrenzung geht hier gar nichts. Obwohl es - unabhängig von der Qualität der Weine - zweifelsohne Schwierigkeiten bei der Vermarktung gibt und gab, ließ Milch nicht locker.  Aus dem 2003er sollte etwas ganz Großes werden. Die Anlagen dazu waren gegeben: der Ertrag wurde auf 40 hl/ha begrenzt, die Mostgewichte lagen im satten Auslese-Bereich. Um dem Dornfelder die notwendige Struktur zu verleihen, wurden die Dornfelder-Trauben samt Rappen rund 3 Wochen auf der Maische vergoren, bei einem Saftabzug von 25%. Das Ergebnis lässt sich schmecken: reife, zugängliche, frische, dunkelbeerige Frucht, ausgesprochen würzig, extraktreich (30 g/l), röstaromatisch, präsente, jedoch bestens integrierte Tannine. Würden Sie auf Dornfelder tippen? Probieren ...

Weingut Milch Dornfelder Barrique QbA Trocken 2003

Fronton: Négrette at its best

Auf rund 1800 ha Rebfläche konzentriert man sich ausnahmslos auf die Kultivierung roter Rebsorten. Die schlanken und ausgesprochen aromatischen Roséweine sind für den raschen Konsum gedacht. Die Rotweine können bei hohem Anteil der lokalen Rebsorte Négrette robust und durchaus langlebig ausfallen. Ergänzt wird die Négrette durch die beiden Cabernet-Spielarten (Cabernet Sauvignon und Cabernet franc), Malbec, Syrah sowie Gamay. Stilistisch gesehen sind die roten Fronton-Weine nur schwer mit Weinen anderer Weinbauregionen Frankreichs vergleichbar.

Château Bouissel Cuvée Sélection AOC Fronton 2003
Château Montauriol Tradition AOC Fronton 2006
Château La Colombière Vin gris AOC Fronton 2007
Château La Colombière Baron de D. AOC Fronton 2005

Gaillac: Braucol, Duras & Co.

Im Vergleich zum Nachbarn Fronton ist die Weinlandschaft Gaillacs weitaus weniger übersichtlich. Hier werden sowohl Rot- als auch Weißweine erzeugt - letzere auch gerne mit dezenter Restsüße. Schaumweine können nach der 'méthode gaillacoise' erzeugt werden. Dabei wird der nicht vollständig vergorene Wein auf Flaschen gefüllt. Dort läuft der Gärprozess ohne Zusatz von Zucker und Hefe weiter - es findet keine Zweitgärung statt! In Gaillac gibt es eine Vielzahl autochthoner weißer und roter Rebsorten wie Mauzac, Loin de l'Oeil, Ondenc, Braucol und Duras. Die Weißweine sind eher leichter Art, die Rotweine fallen fruchtig-würzig aus. Bei meiner Auswahl habe ich mich bewusst auf körperreichere Exemplare konzentriert.

Bordeaux-Alternativen aus dem Bergeracois

In einer Region mit einer Vielzahl an kulinarischen Leckerbissen darf es auch an guten Weinen nicht mangeln. Was die Rebsorten anbelangt, so ist Bergerac vom renommierten Nachbarn Bordeaux geprägt: Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet franc bei den Rot-, Sémillon, Sauvignon blanc und Muscadelle bei den Weißweinen. Die besten Gewächse der Region stellen eine preisgünstige Alternative zu diversen Crus des Bordelais dar.

Vignobles des Verdots Les Tours des Verdots AOC Côtes de Bergerac 2004
Vignobles des Verdots Les Tours des Verdots AOC Bergerac Sec 2007
Château Le Raz AOC Montravel 2007
Château Le Raz Cuvée Grande Chêne AOC Montravel 2005

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Früchte in Armagnac: eine besondere Spezialität aus der Gascogne. Das natürliche Pflaumenaroma harmoniert in perfekter Weise mit dem Pflaumenduft des Armagnac. Servieren Sie Ihren Gästen zur Begrüßung 1 Pflaume bzw. 1 Reine-Claude mit Armagnac aufgefüllt im Apéritif-Glas.

Pruneaux à l'Armagnac 0,5 l
Pruneaux à l'Armagnac 1,0 l
Prunes 'Reine Claude' à l'Armagnac 0,5 l

Armagnac à l'Orange: sehr vielseitig verwendbar: als Apéritif ganz pur, im Verhältnis 1:6 zu Sekt oder Champagner, zum Dessert auf Vanilleeis oder zum Verfeinern und Würzen von Marinaden etc.

Le Mousquet 'Liqueur d'Armagnac à l'Orange' 0,7 l

Pineau des Charentes

Der Pineau des Charentes ist ein französischer Likörwein aus dem Cognac-Gebiet. Er ensteht durch Zugabe von ¼ Cognac zu ¾ frischem Traubenmost, wodurch die Gärung unterbunden wird. Anschließend reift der noch junge Pineau mehrere Monate in Eichenholzfässern. Die Familie Dhiersat zählt zu den renommiertesten Erzeugern der Region und praktiziert eine deutlich längere als vorgeschriebene Reifezeit: nämlich 48 (!) Monate. Der Pineau des Charentes sollte gut gekühlt (8-10 Grad Celsius) getrunken werden und empfiehlt sich als Apéritif. Die „weiße“ (eigentlich goldfarbene) Variante duftet nach eingelegten Früchten mit blumigen Akzenten und endet am Gaumen mit honigsüßem Abgang, die „rote“ Variante erinnert an ein Kompott aus roten Früchten: Kirsche, Cassis und Himbeere.

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